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Anlasser tunen / reparieren

 

 

geschrieben von Josef Lafler, auch bekannt als FJupp, und mit seiner Erlaubnis hier verewigt.
Quelle & Link: http://www.carookee.de/forum/Yamaha-FJ/25/Startprobleme_trotz_voller_Batterie.4717531-0-01105

 

Kontakt zu FJupp :      

josef

@

lafler.de

 

Das kursiv geschriebene ist eine Ergänzung durch mich.
 

Es geht um die immer wieder auftretenden Probleme des Anlassers, wenn es der Dicken mal wieder schön (sehr) warm geworden ist.

Typisch ist dann die Verweigerung des Anlassers, sich auf Knopfdruck in Bewegung zu setzen und unserer FJ Leben einzuhauchen.

Ist äußerst unangenehm beim Abwürgen an der Ampel .
 

Aber mit der hier beschriebenen Bearbeitung sollte das Problem wohl auf Dauer behoben werden können.

 

ABER
 - alle Arbeiten / Nachahmungen erfolgen grundsätzlich auf eigenes Risiko,
diese Anleitung kann und darf nur als Ideen-Gebung angesehen werden !

 

Doch nun zu Josef´s  Beschreibung: (Bilder anklicken und sie öffnen in einem neuen Fenster)

 

Der Anlasser bezieht seine Masse über den Deckel, der gleichzeitig die Befestigung vom Anlasser ist.
Dieser Deckel drückt an drei Punkten auf die Platte, auf der die Kohlebürsten sitzen.
Auf dem folgenden Bild erkennt man die Kontaktspuren. (siehe rote Pfeile)

Die Platte, auf der die Kohlen sitzen, hat drei Nasen  (siehe rote Pfeile), die etwas hochgebogen sind. Diese Nasen können im Laufe der Zeit etwas nachlassen, so daß der Kontakt zum Deckel nachlässt.

Dabei entstehen Funken, die noch mehr Material abtragen.

Wenn dann noch die unterschiedlichen Wärmeausdehnungen dazu kommen, ist der Massekontakt nicht mehr ausreichend und der Anlasser will sein Werk nicht mehr verrichten.

Diese Kontaktprobleme können zu starken Wärmeentwicklung führen, was zur Schwärzung der Kontakte führt. (siehe rote Pfeile).

Siehe die Rückseite der Platte.

Die Probleme kannst du jetzt mit dem Nachbiegen der drei Nasen beseitigen.

 

Aus- und Einbau des Anlassers

 

Im eingebauten Zustand kann man das nicht reparieren.

Bau die Lichtmaschine aus und binde sie irgendwie fest, damit sie nicht am Kabel hängt.

Dann kannst du den Anlasser ausbauen.

Beide Schrauben raus drehen und dann mit einem Winkelschraubenzieher oder einem Haken den Anlasser heraus ziehen.

 

Wichtig:
Vorher die Kabel an der Batterie abschrauben.

Das Kabel am Anlasser abschrauben und dann hast du den Anlasser in der Hand.

Beim Einbau den Dichtring leicht einölen.

 

Nun zum "Tuning" des Anlassers:

Das ist Jupp´s Lösung des Problems.

(Den Anlasser zerlegen.)

Ein Blech abgewinkelt und mit einer Kupferniete befestigt.

Die Grundplatte wird in den Deckel geschoben und beide Teile werden durchgebohrt.

Den Deckel bohrt man etwas auf.

In den Winkel schneidet man ein Gewinde (M3) es sollte aber vorher alles genau ausgerichtet und angezeichnet werden.

 

Anschließend wieder Anlasser zusammenbauen und montieren.

 

Und hier das Ganze, wie bei vielen anderen Beschreibungen auch,
 zum

Download (hier klicken)

als PDF - Datei bereit gestellt.

 

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