Stahlschwinge d. 3YA gegen die  Aluschwinge d. 3CW austauschen

update 01/11/2006

Die Schwinge der FJ 1200 Typ 3 CW 

Ja – sie ist ein herrlich Teil und kann überall eingebaut werden.

Mal mit mehr, mal mit weniger Aufwand, aber dass sie in alle FJ´s, von der 47E (Bj. ´84-´85) bis zur 3 YA (Bj. ´91-´93), hinein passt ist erwiesen.

Hier nun ein Leitfaden, was zu beachten ist je Typ Eurer FJ,
sprich der 3YA.

Noch ein kurzes Vorwort.
Seit 1991 gibt es die FJ 1200, Typ 3YA, und wahrscheinlich bekam sie aus Kostengründen eine Stahlschwinge mit auf den Weg. Die Bauform ist jedoch mit der Alu-Schwinge der 3CW identisch, und jedem, der auf poliertes Aluminium steht oder eine rostende Stahlschwinge unterm Hintern hat, ist dieser Austausch zu empfehlen.

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Achtet jedoch darauf, dass Ihr auch die kompletten Kettenspanner und die komplette Steckachse der 3CW dazu bekommt, denn die aus der Stahlschwinge passen nicht !!!!!

Auch die Unterlegscheiben der Hinterradachse könnt Ihr nicht weiter verwenden, denn während bei der Stahlschwinge die Achsmutter auf der Außenseite der Schwinge festgezogen wird (der Kettenspanner (Bild 2b / Nr. 20) füllt hier den kompletten Hohlraum innerhalb der Schwinge und bietet dadurch genügend Gegendruck), wird die Achsmutter bei der Aluschwinge auf dem Kettenspanner selbst festgezogen. 

(klickt mal auf das Bild dann wird´s größer)

Und hier noch die Liste der Teile, die man zwingend von der 3 CW braucht:

  1. Aluschwinge (Bild 1 / Nr.1)

  2. Kettenspanner + Deckel (Bild 2a / Nr.21 + 20)

  3. U-Scheibe links (Bild 2a / Nr.19)

Alles besorgen und gegen die Stahlschwinge einfach austauschen.

Zu Pkt. 4 noch eines - schaut Euch die "Verdickungen" der Hülse (Bild 1 / Nr.2) von Eurer 3YA und des "Neuen" genau an und prüft diese Stellen, ob sich Einlaufspuren finden lassen.

Finden sich  Einlaufspuren, ist die Hülse Schrott und Ihr könnt auf die Suche gehen oder Euch ein solches Teil vom Dreher Euren größten Vertrauens neu anfertigen lassen.

Denn sind Einlaufspuren vorhanden, rasten die Wellen des neuen Nadellagers in diese "Kerben" ein, überleben sie es nicht sehr lange und Ihr habt Trauer.

Der Gummischutz (Bild 1 / Nr.30) vorne, gegen das Durchschleifen der Schwinge, kann von der Stahlschwinge übernommen werden, wenn er denn noch gut ist und nicht nach rd. 100.000 km schon selbst durch ist. (Den Neuen gibt´s nur bei Yamaha – Preis 94,-€)

Einzig die Schwingenlager und die Lager der Knochen - Aufnahme an der „neuen“ Schwinge sollten schon aufs Peinlichste kontrolliert werden – besser wär´s, sie auszutauschen.

Umlenkblock und Knochen (samt Bolzen / Muttern) der 3YA werden weiter verwendet, genauso wie das Federbein.

Dabei aber die Lager des „alten“ Umlenkblockes auch gleich mit aufs Peinlichste kontrollieren und evtl. austauschen.

Die Lager für die Abstützung des Zentralfederbeins bekommt Ihr meines Wissens nur bei Yamaha, die Schwingenlager haben ebenfalls keine DIN-Größe, aber Yamaha HORST kann da bestimmt helfen :o)
Meines Wissens gibt es zwischenzeitlich aus dem Zubehör Schwingenlager, die die unten genannte Alternative des Einbaus von insgesamt vier Lagern in der Schwinge überflüssig machen. Da das Ein- oder Austreiben von Lagern nicht unbedingt zu meinen Hobbys zählt, würde ich den Einbau dieser Zubehörlager vorziehen...

Man kann aber auch auf Normteile der Firma INA zurückgreifen.
Der Lagersitz in der Schwinge ist mit 34mm Tiefe ausreichend groß um 2 Nadellager vom Typ NK 25/16 mit einem Außendurchmesser von 33mm paarweise auf jeder Seite der Schwinge einzubauen.

Bild1 die Schwinge der 3CW
(sollte es Euch zu klein sein, klickt drauf und es erscheint in groß)

 

Bild2 die Kettenspanner der 3 CW & der 3 YA
(sollte es Euch zu klein sein, klickt drauf und es erscheint in groß)

3 CW (Nr. 21 + 20)
Bild 2a
& 3 YA (Nr. 20 + 19)
Bild 2b
 

  

Und nun noch das immer wiederkehrende Gesülze betreffend Haftung für Nachahmung der hier beschriebenen Arbeiten u. Änderungen.

Jeglicher Nachbau / jegliche Nachahmung erfolgt auf eigene Gefahr.

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