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Anlasser - Freilauf wechseln
Hayabusa Bj. 1999 - 2007

 

 

Hi Leutz,

wenn´s beim Betätigen des Starterknopfes irgend wann mal nur noch klick - bsssssssssssssssssssssssss macht

ist höchstwahrscheinlich der Freilauf defekt und eine Reparatur ist zwingend fällig. .

Denn ständig anschieben oder anrollen ist auf Dauer nicht der wirklich angenehme Weg.

 

kleiner Hinweis - alles steht im WHB der Gen I auf den Seiten 3-120 - 3-122

 

Was man nicht unbedingt braucht, sind Zentral- / Heckheber oder Hauptständer.

Das Ganze funtzt auch, wenn die Mopete auf dem Seitenständer steht.

Nur ne Bühne macht sich hervorragend, will man nicht ständig mit verbogenem Rücken schrauben und nachher über Rückenschmerzen klagen müssen.

 

________________________________________________________________________________
 

Will man das Ganze mit "Mopete auf Seitenständer" erledigen, sollte man tunlichst den Handbremshebel stark angezogen mittels Kabelbinder etc. am Griff / Lenker festbinden, damit einem die Mopete nicht nach vorne "weg" kann und umfällt oder gar schlimmer noch von der Bühne fällt.

________________________________________________________________________________

 

 

Im Folgenden die Teilenummern und die Vorgehensweise.

Was man  unbedingt  braucht :

1. Freilauf - Komplettset, Suzuki Art.-Nr. 12600-24840, 260,00 €

2. Dichtung #1,  Suzuki Art.-Nr. 11491-24F01, 7,45 €

3. Dichtung #2,  Suzuki Art.-Nr. 11492-24F00, 6,65 €

 

 

Die beiden Dichtungen gehen beim Demontieren der Deckel sehr gerne kaputt.

Wer bei der Bestellung des Freilaufes hier wegen ca. 15,-€ sparen will, hat später beim Schrauben mit sehr großer Wahrscheinlichkeit dann ´nen riesen Zappen

,

weil man die Arbeit nicht fertig bekommt und extra noch mal bestellen muß - die Händler haben die Dichtung in aller Regel NICHT auf Lager.

Also locker 2-3 Tage Wartezeit und nix mit schnell wieder uffe Piste midde Mopete.

Also ......   - lieber nicht wegen der beiden Dichtungen den Schwaben geben.

 

Die reine Montage- / Arbeitszeit beläuft sich auf rund 2,0 h.

Hinzu kommt noch die Zeit, um die Teile zu bestellen und abzuholen.

 

Noch etwas zum Begrifflichen :

Angabe á la "Links / Rechts" beziehen sich immer auf die Fahrtrichtung !

 

Des Weiteren gilt:

Alle Teile, die abgebaut werden, genau so beiseite legen, wie man sie entnommen hat. Dann kommen auch keine Fragen im Sinne von "Äääääh, war die Wellscheibe außen oder innen an dem Ritzel?"
(Das WHB gibt dazu auch bestens Antwort. )

 

 Vorgehensweise:

-        rechte Verkleidung und Cockpit-Unterverkleidung ab

-        Tank hoch und LuFi-Kasten ab

-        Anlasser Schrauben SW 10 raus schrauben und Anlasser nach links rausziehen

-        den äußeren (kleinen) Deckel  (Bild 3) demontieren, die 5 Schrauben (SW 8) in die Löcher des Deckels stecken und beiseite legen - Achtung die beiden Paßstifte nicht verbummeln.

-        Großes Zahnrad entnehmen (bis Bj 2002 einschließlich ist das Zahnrad noch von Unterlegscheiben eingepackt, also genauso weglegen wie man es entnimmt)

-        den inneren Deckel demontieren, die 7 Schrauben (SW 8) in die Löcher des Deckels stecken und beiseite legen - Achtung die Schraube auf 2 Uhr (Bild 5, Markierung "C") hat eine gummierte Unterlegscheibe zum Abdichten. Nicht verlieren oder beim Zusammenbau vertauschen.
und auch hier gilt - die weiteren beiden Paßstifte nicht verbummeln.

-        Doppelritzel oben samt Welle herausziehen - Achtung: Wellscheibe nicht verlieren.

-        so, nun liegt der Anlasserfreilauf frei von allem vor dir.

-        Gang einlegen & Fußbremse treten / betätigen

-        Befestigungsschraube (Starterkupplungsschraube) des Anlasserfreilaufs mit Gegenhalter und langem Hebel lösen und raus schrauben (SW 14)
(Bessere Alternative: Druckluft - Schlagschrauber!!... aber wer hat so was schon :-) )
Und hat man weder DL-Schrauber noch Gegenhalter, lässt man besser die Finger von dieser Arbeit.

Gang wieder raus !

-        Anlasserfreilauf abziehen - Achtung: Unterlegscheibe(n) nicht verlieren (eine vor und eine hinter dem Freilauf)

-        neuen Freilauf zusammenbauen:
Der Rep.-Satz besteht aus drei Teilen

1. Ritzel
2. Nadellager
3. Freilaufeinheit

Das Ritzel mit reichlich Frischöl in den Freilauf einsetzen und dann das Ritzelteil mit gaaaanz leichtem Druck und Links-Rum gegeneinander Verdrehen in den Freilauf einsetzen –
KEINE Gewalt anwenden – beim gegeneinander Verdrehen rutschen die Freilaufröllchen von selbst soweit weg, daß alles ineinander flutscht.

-        nun neuen Anlasserfreilauf einsetzen, dabei unbedingt auf die Übereinstimmung der beiden Markierungen von Kurbelwelle (Körnerpunkt) ("B" in Bild 8) und Freilauf (Kerbe) ("A" in Bild 8) achten.
Ist beim Einstellen des Ventilspiels zum Finden des OT über die obere Markierung auf dem Freilauf (also diejenige, die du im "kleinen Guckloch" siehst) notwendig.
Ansonsten wundert sich dann der „Laie“, warum die Ventile nicht da stehen, wo sie sollten.

-        Zentralschraube SW 14 (Bild 6 +7) mit ca. 55 Nm anziehen
hierzu braucht´s einen Gegenhalter der mit drei Nasen in die Bohrungen des Freilaufs eingreift oder eben nen DL-Schrauber mit dem man die Schraube auch ohne den Gegenhalter
(Bild 7) fest bekommt.
Vom Verkeilen des Ritzels gegen das Gehäuse rate ich mal dringend ab, denn Alu gibt ziemlich schnell nach und wenn der Deckel nen Riß bekommt, ist mächtig viel Trauer angesagt.
Ob die Schraube fest genug sitzt, kann man aber erst testen, wenn alle Deckel wieder drauf sind und man mit einem 12er Inbus die Gucklochschraube raus gedreht hat und versucht, den Motor links rum zu drehen

-        so, nu isser wieder drin.

-        jetzt den inneren Deckel montieren (Öl aufs Schraubengewinde und mit 8 Nm anziehen)

-        Doppelritzel oben samt Welle einsetzen (die Wellscheibe gehört zwischen Motor und Ritzel)

-        Anlasser einstecken – kleinen Tropfen Öl auf den O-Ring geben (Bild 1)

-        Anlasserschrauben (Bild 2) locker anschrauben, dabei das Massekabel der Batterie nicht vergessen

-        Großes Zahnrad (Bild 4) samt Welle aufsetzen, dabei Well- und Unterlegscheiben wieder korrekt anbringen)

-        kleinen Deckel aufsetzen (´n Dröppchen Öl aufs Schraubengewinde und mit 8 Nm anziehen – ohne dit Dröppchen 10 Nm)

-        die beiden Befestigungsschrauben des Anlassers bekommen 10 Nm

-        Achtung Batterie Minus-Kabel nicht vergessen

-        Achtung Pluskabel oben auf dem Anlasser nicht vergessen

-        jetzt bitte kurz das Ganze testen, also,
 

Gang wieder raus !


Zündung an und kurz den Starterknopf betätigen.
Der Anlasser sollte nun den Motor bewegen. Wenn dem erwartungsgemäß dann so ist

-        Tank runter

-        Verkleidung wieder ran

 

uuuuuuuuuuuuuuuund

 

 

fäddisch

 

 

 

 

kein klick / bsssssssssssssssssssssssss mehr 

sondern klick und ügge di, ügge di, ügge di, gefolgt von einem brummmmmm des startenden Motors.

 

 

 

 

 

so und hier das Alles zum

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als pdf bereit gestellt