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Kupplungsbolzen einkleben

ALLE BAUJAHRE !

Hayabusa Gen I & II , B-King

und auch SV / TL 1000

 

 

Hi Leutz,

sollte dringendst gemacht werden , sonst kann es gut passieren dass man auf einmal

,

Und hier der eindrucksvolle Bericht von DiWo, dem Falkendoktor aus Laatzen - Bilder anklicken macht sie groß zum Lesen.

 

Also ......   - lieber nicht wegen knapp 15 Euronen den Schwaben geben.

 

Die reine Arbeitszeit an der Kupplung selbst beläuft sich auf rund 0,75 h.

 

Kupplungsstehbolzen an ALLEN Hayabusa - Modellen
bis Bj. 2016 / EZ heute incl. B-King kontrollieren und einkleben.

Gilt so für wirklich ALLE Hayabusa / B-King


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Hier der Text / die Bilder von DiWo, dem Falkendoktor.

 

Erstmal ein paar Bilder zur Abschreckung – da soll mir noch mal ein Händler erzählen:

„Das Problem kennen wir nicht……“…Grummel…

Einer von 6 Bolzen war noch an seinem Platz,
3 Bolzen kamen gleich mit Schrauben & Federn entgegen,
der 5te flog im Kupplungskorb umher und hat den Kupplungskorb nebst Druckplatte in seine Einzelteile zerlegt.

Wo verdammt ist der 6te?

Ja – der hat sich den Weg nach Draußen gesucht und gleich auch noch den ganzen Kupplungsdeckel zerschossen.

In diesem Fall also ein kapitaler Motorschaden

End of horror


 

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Wobei - der Horror muß noch nicht vollkommen sein.

In Diwo´s Fall war der Stehbolzen samt Schraube ja wohl durch das Loch im Deckel weg geflogen. Glück im Unglück.

Es kann aber noch ganz anders zu gehen,

daß man nämlich den Stehbolzen samt Schraube und Bruchstücken der fehlenden Feder in der Ölwanne findet.

(Indiz dafür - kein Loch im Kupplungsdeckel.)

Hier ein Bild, das ich bei hayabusa.org gefunden habe :

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Sodele – nun aber wirklich  zum eigentlichen Thema:

dem Kupplungsbolzen einkleben

Als Erstes:

Motorrad auf den Seitenständer stellen.

Nun die rechte Seitenverkleidung demontieren, um an den Kupplungsdeckel zu gelangen.

Die Kupplungsdeckelschrauben entfernen und den Deckel runterziehen

Keine Angst – es läuft, bis auf ein paar Tropfen, kein weiteres Öl heraus
 (und selbst auf dem Hauptständer kommt nicht mehr als max. ca. 1 Liter ).

Nun ist das Elend freigelegt und sieht so aus:

Der Einfachheit halber gehe ich nun folgendermaßen vor.

Ihr seht 6 Druckplattenverschraubungen.

Eine der M6er Schraube (Schlüsselweite 10) herausdrehen.

Nun die Feder rausnehmen.

Jetzt seht ihr den eigentlichen Kupplungsstehbolzen (grüner Kreis links oben)
(lt. WHB : Kupplungsfederstützschraube)

 

Diesen nun mit einer 11er Stecknuss herausdrehen, das Gewinde reinigen und mit

HOCHFESTEN Kleber (Schraubensicherungslack) á la Loctite oder Gleichem wieder einsetzen.

Nun kommt der Drehmomentschlüssel zum ersten Mal zum Einsatz.

Den Bolzen (SW 11) mit Sicherungslack / Kleber und 23 Nm festziehen.

Die Feder wieder einsetzten und die Kupplungsfederstellschraube (M6 / SW 10)
OHNE
Kleber und nur mit 10 Nm anziehen.

Das war nun der erste Bolzen

Diesen nun mit z.B. einem Eddingstift markieren und mit den restlichen 5 Verschraubungen genau so verfahren.

Dies hat den Vorteil, dass nicht die komplette Druckplatte nebst den Belägen entfernt werden muss.

Anmerkung  von schleife2:
Druckplatte ziehen bringt mehr Platz zum Einkleben, man kommt besser an die Gewinde im Kupplungskorb zum Reinigen heran - die Lamellen zu ziehen bringt keinen weiteren Vorteil.
Zum Ziehen der Druckplatte müssen dann aber alle 6 Schrauben gleichzeitig raus,
was aber ooch ächd keen Beenbruch is.

Zum Schluss den Kupplungsdeckel mit der alten Dichtung ( die geht normalerweise nie kaputt ) wieder aufsetzten und die M6er Schrauben (SW8) mit 10 Nm anziehen.

Verkleidung wieder ran – fertig.

Also dann – fröhliches „Einkleben“

Liebe Grüße

DiWo

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noch eine kleine Ergänzung von mir schleife2 :

 

Wie es sich anhört / anhören kann, wenn sich z.B. die Schraube gelöst hat,

könnt Ihr euch hier rein ziehen samt ein paar Bildern.

Ist ein Kupplungsbolzen lose, dürfte sich das Ganze ziemlich ähnlich anhören.

 

In dem Fall hilft nur Eines - Motor sofort aus und Kupplungsdeckel ab,
um nach zu schauen!

 

Aber diese Schraube mit SW 10 auf keinen Fall einkleben !!!

 

Die 10 Nm lt. WHB genügen vollkommen - okay wer will , kann auch noch auf 12 Nm hoch gehen , aber dann ist definitiv Schluß!!!

 

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und noch ne Anmerkung

Auf der letzten Seite der pdf aus dem Download

der Auszug aus dem ´99er WHB , Seite 3-11
mit der Beschreibung, wie das Setzen der Kupplungs(steh)bolzen
ablaufen soll und was zu beachten ist. ;-)

 

Und JAAAA ! - das Einkleben bzw. deren Kontrolle ist  bei wirklich ALLEN Hayabusa und B-King wirklich  ALLER ! Baujahre / Erstzulassung nahezu

überlebenswichtig  für den Motor.

 

 

Kontrolle wie folgt:

 

1.       Kupplung freilegen

2.       irgend eine 6er Halte-Schraube mit SW 10 (10Nm) ausdrehen und dann den Bolzen mit SW 11 (23 Nm) ausdrehen.

Geht er bis zum kompletten frei sein rel. schwer raus, sollte man dann an dessen Außengewinde den Lack finden und alles ist soweit schick.
Dann das Außengewinde dieses Bolzens neu mit Lack benetzen und mit 23 Nm wieder eindrehen.

Alles wieder zusammen und alles ist schick.

3.       Geht der Bolzen nach dem Lösen ganz leicht raus, war er nie eingeklebt und man sollte zwingend davon ausgehen,
dass dann die anderen 5 Bolzen auch nicht eingeklebt sind und
daher jetzt alle ausgedreht werden müssen.
Die weitere Vorgehensweise ist sowohl von DiWo gut beschrieben, als auch im WHB bestens erläutert.

Nochmal - nur den Bolzen SW 11 einkleben - NIEMALS aber die Schraube SW 10 !

 

 

Seite 3-11  aus dem ´99er Gen I - WHB

 

 

bzw.

Seite 5C-19  aus dem ´08er Gen II - WHB

 

 

ÜBRIGENS / am Rande bemerkt :

           Diese Kontrolle der Kupplungsstehbolzen sollte man meines Erachtens bei ALLEN Kupplungen dieser Bauweise vornehmen, denn ich glaube mal nicht ! ,
dass z.B. Suzuki bei anderen Modellen, als der Haya / B-King, diese Bolzen ab Werk doch mit Sicherungslack eingesetzt hat.

 

 

 

 

 

 

so und das Alles hier zum

Download

als pdf bereit gestellt